Neue Meisterschneiderei eröffnet

Neue Meisterschneiderei eröffnet

Ein neues Stück echtes Handwerk hat seinen Platz in der Wildschönau gefunden: Christina Poschinger hat in Oberau ihre eigene Meisterschneiderei eröffnet – klein, fein und mit viel Herz geführt. Was als lang gehegter Traum begann, wurde in den letzten Monaten Schritt für Schritt Wirklichkeit.

Nach ihrer Ausbildung bei der Firma Sportalm zur Damen- und Herrenkleidermacherin spezialisierte sie sich mit viel Leidenschaft auf die traditionelle Trachtenverarbeitung und schloss diese Ausbildung mit Diplom ab. Im Frühjahr 2025 folgte der nächste Meilenstein: die erfolgreiche Meisterprüfung für Damenkleidermacher und damit der offizielle Startschuss für ihr eigenes Unternehmen.

In ihrer frisch eröffneten Werkstatt entstehen handgefertigte Einzelstücke, die Tradition, Handwerkskunst und persönliche Wünsche miteinander verbinden. Mit viel Gespür für Stoffe, Farben und Details fertigt Christina:

  • Maßgeschneiderte Dirndl, Trachten, Kasettl und Herrengilets
  • Baby- und Kinderbekleidung
  • Änderungen aller Art

Ob für besondere Anlässe, als liebevoll gefertigte Geschenke oder zur Auffrischung eines liebgewonnenen Kleidungsstücks – bei Christina wird mit Ruhe, Genauigkeit und echter Freude am Handwerk gearbeitet. Jede Kundin und jeder Kunde wird persönlich beraten, Termine erfolgen nach telefonischer Vereinbarung.

Kontakt:

Meisterschneiderei Christina Poschinger
Bichling 3, 6311 Wildschönau
Tel.: 0664 / 502 6013

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Stadtmarketing gestaltet die Identität von morgen

Stadtmarketing gestaltet die Identität von morgen

Beim 18. Tiroler Orts- und Stadtmarketingtag in Landeck diskutierten Vertreterinnen und Vertreter aus Tirol und anderen Bundesländern, wie Stadtmarketing über klassische Imagearbeit hinauswächst und als Plattform für identitätsorientierte Entwicklung, Kooperation und Zukunftsfähigkeit wirken kann.

Rund 40 Vertreterinnen und Vertreter aus Tiroler Gemeinden und Stadtmarketingorganisationen, ergänzt durch Gäste aus anderen Bundesländern, nahmen am 18. Tiroler Orts- und Stadtmarketingtag der Wirtschaftskammer Tirol in Kooperation mit dem Talkesselmarketing Landeck teil. Auch das Standortmarketing Hohe Salve – Wildschönau war bei der Veranstaltung vertreten und konnte wertvolle Informationen sowie neue Kontakte für zukünftige Projekte sammeln. Im Mittelpunkt der Tagung, die vom Dachverband Stadtmarketing Austria mitgetragen wurde, standen neue Formen des Zusammenwirkens zwischen Stadt, Region und Bevölkerung und die Frage, wie Stadtmarketing als Motor gesellschaftlicher und wirtschaftlicher Transformation wirken kann.

Identität als Grundlage zukunftsfähiger Stadtentwicklung

Erster Höhepunkt der Veranstaltung waren die Ausführungen von Mag. (FH) Mag. Oskar Januschke, der nach mehr als 30 Jahren als Leiter des Stadtmarketings Lienz nun in den Ruhestand getreten ist. In seinem Rückblick zeigte er, wie sich Stadtmarketing in den vergangenen Jahrzehnten von Werbeinitiativen und Eventorganisation hin zu einem Instrument umfassender Stadt- und Regionalentwicklung gewandelt hat.

„Die Zukunft des Stadtmarketings liegt in der Entwicklerrolle“, sagte Januschke. „Wir brauchen neue Formen der Zusammenarbeit, Fehlerkultur, Co-Kreation und integriertes Handeln im funktionalen Raum. Stadtmarketing heißt heute, Räume und Beziehungen zu gestalten, nicht nur Kampagnen. Wir müssen zu Regionsentwicklern werden.“

Anhand von Projekten aus Lienz machte er deutlich, dass erfolgreiche Stadtentwicklung dort entsteht, wo Identität und gemeinsames Gestalten zusammenkommen: durch bürgerschaftlich getragene Quartiersinitiativen, gemeinschaftliche Infrastrukturprojekte und Formate, die lokale Wirtschaft, Kultur und Alltagsleben verbinden.

Gemeinsam für Gestaltung und Lebensqualität

Prof. DI Lilli Lička von der Universität für Bodenkultur Wien rückte in ihrem Vortrag „Ganz + schön + grün“ die Bedeutung von Gestaltung und Freiraum in Städten und Gemeinden in den Mittelpunkt. Sie zeigte, dass gut gestaltete Grünräume und öffentliche Plätze nicht nur das Stadtklima verbessern, sondern auch das Wohlbefinden der Bevölkerung steigern.

Mit der 3-30-300-Regel – drei Bäume im Blickfeld, 30 Prozent der Stadtfläche begrünt, maximal 300 Meter bis zum nächsten Erholungsraum – gab sie eine einfache Orientierung für klima- und lebensfreundliche Ortsgestaltung. Lička plädierte dafür, vorhandene Strukturen behutsam weiterzuentwickeln und die Bevölkerung bei Veränderungen frühzeitig einzubeziehen.

Gastgeber Landeck mit digitalem Zukunftsmodell

Die Stadt Landeck zeigte als Gastgeberin mit ihrer neuen Plattform „Digitale Region Landeck“, wie Stadtmarketing analoge und digitale Räume verbinden kann. Ziel ist es, lokale Betriebe, Freizeitangebote und Gastronomie sichtbarer zu machen und die Bevölkerung aktiv einzubinden.

In der Stadt hat sich seit dem Start der Plattform ein neues Selbstverständnis entwickelt, wie die Projektverantwortlichen Florian Schweiger und Andreas Juen ausführten: Seit die Menschen gebündelt sehen, was alles in Landeck los ist, kommen sie selbst ins Tun. Digitale und analoge Aktivitäten verstärken sich gegenseitig und tragen zu einem lebendigen Stadtbild bei.

Stadtmarketing: Plattform für Kooperation und Identität

Nach weiteren Inputs vonseiten Petra Hohenauer zur Koordinationsstelle für Tiroler Orts- und Stadtmarketing und von Markus Schadenbauer zur Innenentwicklung von Hohenems zeigte der Tiroler Orts- und Stadtmarketingtag einmal mehr, dass Stadtmarketing heute weit über klassische Standortkommunikation und Imagearbeit hinausgeht. Es vernetzt Akteure aus Wirtschaft, Verwaltung und Bürgerschaft, fördert Beteiligung und schafft Strukturen, die regionale Entwicklung auf Basis lokaler Identität ermöglichen.

Michael Gsaller, Präsident von Stadtmarketing Austria, betont: „Unsere Aufgabe ist es, Menschen und Institutionen zu vernetzen und gemeinsam Räume zu gestalten, in denen Leben, Arbeiten und Teilhabe möglich bleiben. Identität ist dabei die verbindende Kraft. Stadtmarketing ist heute Zukunftsarbeit: Offen, lernfähig und nah an den Menschen.“

440 Jugendliche holten sich Infos aus erster Hand

440 Jugendliche holten sich Infos aus erster Hand

Fleißiges Hämmern, Klopfen und Rühren begleitete die 3. Brixentaler Lehrlings- und Fachkräftemesse, die erstmals in der Salvena Hopfgarten veranstaltet wurde. In Zusammenarbeit mit dem Standortmarketing Hohe Salve-Wildschönau lud die Gemeinschaft „Der Brixentaler“ am 14. November 2025 zur großen Leistungsschau und bewies eindrücklich die umfangreiche Bandbreite an Lehrberufen in der Region. 20 Betriebe stellten 30 verschiedene Lehrberufe an sogenannten „Mitmach-Stationen“ vor und ermöglichten über 440 Schülerinnen und Schülern spannende Einblicke.

Reges Interesse von allen Seiten

Unter die zahlreichen Messebesucher:innen mischten sich auch politische Vertreter wie die Landtagsabgeordneten Katrin Brugger, Claudia Hagsteiner und Peter Seiwald sowie die beiden Bürgermeister Paul Sieberer (Hopfgarten) und Roman Thaler (Itter). Als Vertreterin der Wirtschaftskammer besuchte Monika Kober die Messe, und auch von Seiten der Bildungsdirektion konnte mit Bettina Ellinger eine hochrangige Vertreterin in Hopfgarten begrüßt werden. Stellvertretend für die Wirtschaft Hopfgarten-Itter begrüßte Bernhard Huber die Anwesenden und hob den Stellenwert der Lehre sowie die hervorragende Lehrlingsausbildung im Brixental hervor.
Bei der dritten Auflage der Brixentaler Lehrlingsmesse konnte Organisatorin Michaela Hausberger neun verschiedene Schulen und Ausbildungszentren in der Salvena begrüßen. „Es freut uns, dass so viele unserer Einladung gefolgt sind und wir wieder einen guten Branchenmix zeigen durften“, resümierte Hausberger zufrieden. „Wir hoffen, dass mit unserer Unterstützung offene Lehrstellen besetzt werden können und wir junge Menschen für die Lehre begeistern.“

Das Brixental ist seit Jahrzehnten ein guter Nährboden für gut ausgebildete Fachkräfte und herausragende Lehrbetriebe. Spätestens in zwei Jahren möchte man diese wieder im Rahmen der Brixentaler Lehrlings- und Fachkräftemesse vor den Vorhang holen und so freuen sich die Veranstalter auf ein Wiedersehen im Herbst 2027.

 

ZAPe für Tiroler Innovationspreis nominiert

ZAPe für Tiroler Innovationspreis nominiert

Große Freude bei der PEET GmbH aus Hopfgarten: Mit ihrer Marke ZAPe wurden sie für den Tiroler Innovationspreis 2025 in der Kategorie Dienstleistungsinnovation nominiert. Unter vielen Einreichungen zählt das Unternehmen zu den Top-Finalisten – ein starkes Zeichen für die Innovationskraft der Region. Der Preis wird am 4. Dezember bereits zum 25. Mal von der Wirtschaftskammer Tirol und dem Land Tirol vergeben und zeichnet Projekte aus, die den Wirtschaftsstandort nachhaltig stärken.

ZAPe – Die smarte Lade-Lösung für Tourismus & Handel

ZAPe macht E-Mobilität für Hotels, Gastronomie und den Handel so einfach wie noch nie. Mit STAY+ bietet das Unternehmen ein innovatives „Charging as a Service“-Modell, das ohne Investitions- oder Wartungskosten auskommt. Eine KI-gestützte Standortanalyse zeigt bereits im Vorfeld, wie rentabel eine Ladestation ist, während die Anbindung an Google Maps, Apple Maps, Navigationssysteme und Buchungsplattformen wie Booking.com für hohe Sichtbarkeit sorgt. Schon ein einziger Ladevorgang pro Tag deckt die monatlichen Kosten – und verwandelt nachhaltige Mobilität in einen klaren Wettbewerbsvorteil.

Noch mehr Ladepower – mit POWER+ und Förderung

Mit POWER+ bietet ZAPe eine zweite Lösung für Standorte mit höherem Durchsatz und schnelleren Ladezeiten. In Kombination mit der LADIN-Förderung aus dem eMove Austria Programm können die monatlichen Kosten um bis zu 60 Prozent reduziert werden, was die Amortisation in wenigen Ladevorgängen ermöglicht. Ein erster Meilenstein wurde am 1. Juli 2025 gesetzt, als Bundesminister Peter Hanke den ersten POWER+ Ladepark in Baden bei Wien eröffnete. Für die nächste Förderrunde steht nun ein auf 30 Millionen Euro erhöhtes Budget bereit.

Daumen sind gedrückt!

Die Nominierung würdigt den nachhaltigen, zukunftsweisenden Ansatz von ZAPe und sorgt bereits jetzt für Anerkennung. Wir drücken die Daumen für die Entscheidung am 4. Dezember – denn diese Innovation hat das Potenzial, Tirols Tourismus- und Handelsbranche nachhaltig zu verändern.


WINTER SHOPPING in der Wildschönau

WINTER SHOPPING in der Wildschönau

Mit dem WINTER SHOPPING startet die Wildschönau schwungvoll in die Wintersaison – und lädt nicht nur Einheimische, sondern besonders auch Gäste von außerhalb dazu ein, das Hochtal von seiner genussvollen, regionalen Einkaufsseite kennenzulernen. Von 24. November bis 6. Dezember bieten 15 Betriebe entlang des Tales ein besonderes vorweihnachtliches Einkaufserlebnis.

Vielfalt & Qualität auf kurzer Strecke

Wer durch die Wildschönau bummelt, entdeckt eine große Bandbreite an Fachgeschäften und regionalen Angeboten: vom erfahrenen Sportfachhändler über den Elektrofachbetrieb mit umfassendem Sortiment bis hin zu kulinarischen Höhepunkten bei Olive & Co. sowie kreativen Geschenkideen aus kleinen, feinen Shops. Persönliche Beratung, Qualität und herzlicher Service prägen den Einkauf im Hochtal – fernab vom anonymen Online-Shopping oder großen Einkaufszentren.

Doppelte Gewinnchance beim Einkauf

Während des zweiwöchigen WINTER SHOPPING haben Besucher:innen zusätzlich die Chance, ihren Einkaufswert in Form von Drachentalern zurückzugewinnen. Kombiniert mit der traditionellen WiWi-Weihnachtslosaktion ergeben sich doppelte Gewinnchancen für alle, die regional einkaufen.

„Unser Ziel ist es, das Bewusstsein für den regionalen Einkauf zu stärken. Nur wenn wir unsere Betriebe unterstützen, bleibt auch das vielfältige Angebot im Tal erhalten“, betont WiWi-Obmann Walter Stadler.

Ein Einkaufsbummel durch die Wildschönau verbindet authentisches regionales Shopping mit vorweihnachtlichem Flair, kulinarischen Genussmomenten und einem besonderen Ausflug ins Hochtal – ideal für einen entspannten Einkaufsnachmittag.

 

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